Wasser

 

 

Täglich Wasser zu trinken ist mehr als ein Durstlöscher. Es ist ein zentraler Baustein für Gesundheit.

 

Die Flüssigkeit sorgt:

  • für ein gesundes Herz-Kreislaufsystem und gesunde Nieren
  • unterstützt bei der Bildung von Speichel und Magensäure
  • löst Nährstoffe und transportiert sie über das Blut zu den Organen
  • hilft beim Abtransport von Stoffwechselabfallprodukten über Nieren, Harn, Darm und Schweiß
  • beugt Verstopfungen vor und fördert einen gesunden Stoffwechsel
  • hilft bei der richtigen Konsistenz der Gelenkschmiere und den Bandscheiben

50% unseres Körperwasser befindet sich in der Muskulatur. 75% sogar im Gehirn. Damit wir in unser Komfortzone gut funktionieren ist die Versorgung von stillem Mineralwasser wichtig!

 

Schon ein leichtes Defizit kann zu Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Reizbarkeit führen. 

Warten Sie nicht bis sie durstig sind um dann große Mengen in einem Schluck zu trinken. Dies führt zu einer verstärkten Flüssigkeitsausscheidung über Harn und Schweiß mit einem plötzlichen Verlust von wertvollen Mineralien und Spurenelementen.

Trinken Sie kleine und kleinste Mengen über den Tag verteilt. Regelmäßiges Trinken unterstützt die Leistungsfähigkeit, das Erinnerungsvermögen und unsere Aufmerksamkeit.

 

Achtung!

Bei eiskalten Getränken muss der Körper wertvolle Energie aufbringen damit der eiskalte Schluck so schnell wie möglich auf Körpertemperatur aufgewärmt wird. Der erhöhte Energieverbrauch kann dazu beitragen das man wieder vermehrt anfängt zu schwitzen.

 

Vor dem Gang in die Sauna oder Infrarotkabine ist es ratsam 1großes Glas stilles Mineralwasser zu trinken.

 

Energydrinks haben durch ihre Menge an Zucker (Kohlenhydrate), Koffein und der Aminosäure Taurin eine leistungssteigernde Wirkung. Sie wirken aber auch entwässernd, also bitte wenn dann wohldosiert und nicht als Durstlöscher verwenden.

Bei auftretenden Nebenwirkungen wie Kopfschmerz, Muskelzittern und Herzrhythmusstörungen sollte der Genuss überdacht werden.

 

Qi - Lebensenergie

Das Ideogramm ist zweigeteilt und repräsentiert, "aufsteigenden Dampf" der aus einem Topf mit kochendem Reis emporsteigt.

Qi kann man so als die feinste Form der Materie übersetzen. 

Es ist immer und überall vorhanden. Es versorgt alles im Universum mit Energie und so auch unsere Körper.

Qi ist unsichtbar, lässt sich aber spüren oder beobachten. Es manifestiert sich im Denken, Fühlen, in der Verdauung, in Bewegung und Fortpflanzung.

Wenn das Herz aufhört zu schlagen und der Körper kalt wird, ist das Qi nicht mehr präsent.

Ein gesundes Qi bekommt man durch eine gute Atmung, gutes Essen (die Essenz für die materielle Form des Körpers) und regenerativen Schlaf, am Besten nach den Zeiten der Organuhr.

Fastfood oder für den Körper fremde, künstlich hergestellte Substanzen kann er erstaunlicherweise lange Zeit scheinbar problemlos verarbeiten. 

Er kompensiert, denn Sachen die er nicht kennt, kann er nicht verarbeiten und dadurch auch keine Energie erzeugen.

Wir bekommen Mangelerscheinungen in einer Überflussgesellschaft. Abspeichern tut er alles im Bindegewebe - den Faszien.

 

Kinder wissen instinktiv noch was gut für sie ist, leider hören nur die wenigsten Erwachsenen auf sie.

Solange das Qi durch unseren gesamten Körper fließen kann, fühlen wir uns gesund und leistungsfähig. Ist der Fluss dagegen gestört, bemerken wir erste Beschwerden und Einschränkungen bis hin zu Blockaden in Körper, Geist und Seele. Diese Zustände werden "Leere", "Fülle" oder "Stagnation" genannt.

In der Osteopathie könnte man das QI in die Funktion/Energie einordnen. Lesen sie bei Interesse den Blog "Krankheit"

 

Faszien

Der eigene Körper ist es wert gut gepflegt zu werden. Er arbeitet rund um die Uhr damit wir unbeschwert das Leben genießen können.

  

Faszien sind überall im Körper. Sie umhüllen neben den Muskeln, die Knochen, Organe, Gefäße, Nerven, Lymphe. Sie haben kein Anfang und kein Ende. Sie gehen nahtlos über und verbinden über Faszienketten oben, unten, hinten, vorn, die rechte und die linke Körperseite.

Sie sind ein empfindliches System. In ihnen enden alle peripheren Nerven, was sich in den meisten unserer Muskelschmerzen zeigt.

Faszien sind straffe, zähe Bindegewebshäute, welche stark belastbar sind und dabei eine größtmögliche Elastizität aufweisen. Sie brauchen eine regelmäßige, wiederkehrende adäquate Belastung.

 

Achtung !

Dehnungen über den Schmerz hinaus sind für den Körper ein Alarmsignal. Über einen längeren Zeitraum wird er zum Schutz mit einer Vermehrung der Faszien an der gedehnten Stelle reagieren. Dies wiederum hat dann einen Verminderung der Beweglichkeit zur Folge.

Auch im Yoga wird nicht gedehnt, sondern es soll sich geöffnet werden. Das ist ein großer Unterschied.

Eine Dehnung am Bewegungsende mit zusätzlichem mentalen Loslassen entspannt die Struktur und gibt im Körper mehr Beweglichkeit frei.

 

Eine Störung  führt zur Kompensation, einem neuem Gleichgewicht im gesamten Körper.

Nach dem Osteopath Serge Paoletti wird jedes Trauma in den Faszien gespeichert und führt zu einer Veränderung der Motilität.

Der Körper verbraucht nun mehr Energie. Damit kann die Fähigkeit schnell auf Reize reagieren zu können sinken. Jede Überlastung in der Summe hat Auswirkungen, zum Beispiel in Form einer Blockade, Schmerzen oder in einer Fehlfunktion eines Organes. 

 

Leicht beginnende Schmerzen sind bereits ein Alarmsignal. Die Kette geht weiter, chronische Schmerzzustände mit Gewebeauffälligkeiten - Triggerpunkte - oft die Folge.

Es an der Zeit kurz oder längerfristig etwas zu ändern, da er sonst die Unbeschwertheit nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

Bewegung


Durch Bewegung aktivieren wir die gesamte Physiologie, die Versorgungskreisläufe.

Die Atmung wird verstärkt, dadurch erhalten auch die Verdauungsprozesse mehr Anregung. Wir bekommen Durst. Druckverhältnisse/Fließeigenschaften im Adersystem des Körpers werden verändert. Gewebe besser versorgt und auch der Abtransport von "Abfällen" gelingt besser. Die Muskeln werden angeregt, der Körper gewinnt an Stabilität. Auch die Psyche bekommt Aufschwung, denn das Gehirn beginnt Glückshormone auszuschütten.

Damit dies geschehen kann muss man kein "Sportler" werden.

Einfaches Gehen ist ein prima Start. Treppen statt Fahrstuhl oder Fahrrad statt Auto ein Beginn. Gymnastikübungen für die Verbesserung und den Erhalten der Flexibilität sollte ein Muss werden oder bleiben.

"Dem Stress davonlaufen" ein schönes Sprichwort. Um dabei nicht gleich neuen Stress zu produzieren haben Forscher herausgefunden, dass es ausreicht 3x Woche 20min. zu joggen in einem Tempo das man noch durch die Nase atmen kann.

Kurz: Flexibilität, Kraft & Ausdauer sind wichtig für ein entspanntes, langes und glückliches Leben.

Steifheit und Schwellungen können Anzeichen für eine angegriffene gesundheitliche Verfassung sein.

Unfälle, Entzündungen oder auch Eingriffe ins Körperinnere (zum Beispiel  durch Endoskopien oder Knopfloch Operation) können die Faszien in ihrer Bewegung einschränken. Hierdurch geht eine Kettenreaktion weiter, denn unsere Faszien sind überall/mit allem verbunden. 

Auch der natürliche Vorgang der Geburt und "das Älterwerden" können zu Bewegungseinschränkungen und Störungen im Körper führen.

 

Therapeutenbesuche in regelmäßigen Abständen sind die Beste Vorsorge für das wichtigste in ihrem Leben. Ihre Gesundheit!

 

Nahrungsergänzungsmittel

Studien haben ergeben das es signifikante Abnahmen an Mikronährstoffen in der modernen Nahrung gibt. Was ist der Grund hierfür?

An vorderster Stelle stehen die Verwendung von Pestiziden, Herbiziden, Überdüngung, schnelles Wachstum der Pflanzen. 

Die Böden in der Landwirtschaft sind erschöpft, damit ihr Nährstoffgehalt vermindert. Konservierungsmethoden sind auch Nährstoffräuber. 

Früchte werden zu früh geerntet, dadurch können bestimmte Nährstoffe, wie Polyphenole und Anthocyane nicht entstehen. Diese haben eine Antikrebs Schutzfunktion und halten unser Gehirn fit.

Wichtig hierbei: Es sind ERGÄNZUNGSMITTEL welche eine gute, ausgewogene Nahrung nicht ersetzen können!

Unsere moderne Gesellschaft wird immer schneller, die Gehirne laufen konzentriert auf Hochtouren. 

Pause & abschalten sind purer Luxus.

Somit steigt auch der Verbrauch von Nährstoffen und Spurenelementen. 

Ein Mangel macht keine Schmerzen aber im Laufe des Lebens kann es zu ernsthaft, schleichenden Erkrankungen kommen. Ist der Schaden zu groß kann oft nur noch begleitend behandelt werden.

Das Vertrauen in die Industrie ist gesunken und der Markt der Nahrungsergänzungsmittel stark angestiegen, auch hier wittern viele Anbieter gute Geschäfte. 

Immer wieder hören ich in Gespräche wie mir die Menschen erfreut berichten:" ich nehme noch dieses und dieses Mittelchen, das habe ich gelesen oder Freunde nehmen das auch" 

Sinnvoll ist eine Mirkonährstoffanalyse machen zu lassen, bevor man wahllos Nahrungsergänzungmittel zu sich nimmt, denn so richtig weis niemand wie viel und was für uns in welcher Situation gut ist.

Kennen sie die Wechselwirkungen mit den Medikamenten welche sie eventuell zu sich nehmen müssen?

 

 

Oxidativer Stress - freie Radikale

entstehen ständig im Körper um Energie produzieren zu können. Ein zu viel oder besser ein zu geringer Schutz an sogenannten "antioxidativen Rohstoffen" können zu vorzeitigem Altern, Arteriosklerose, Asthma, chronische Gelenkerkrankungen, Krebserkrankungen, Zelltod führen...

Infektionen, entzündliche Erkrankungen, Fieber, Tabakrauch, intensiver Sport, Medikamenteneinnahme steigern die Belastung um ein weiteres.

Unser modernes Leben bietet nicht mehr viele "antioxidative Rohstoffe" aus der Nahrung.

Bei einer Therapie oder zur Prävention zeigen Erfahrungen das eine Kombination stärkere Wirkung zeigt als einzelne Substanzen.

Krankheit

Schauen wir uns den Körper & das Leben als "Masse" & "Energie" an.

 

Wir brauchen Energie damit die Masse gut funktioniert.

Wodurch Energie bekommen

  • gesunde Ernährung

     

  • neue Dinge lernen
  • Bewegung/Erholung
  • Sonnenlicht
  • guter Schlaf
  • positives Umfeld
  • schöne Erlebnisse

Was nimmt Energie

  • Fastfood/Alkohol/Rauchen
  • Selbstzweifel/negative Gedanken
  • Faulheit
  • Nachrichten
  • Schlafmangel
  • fehlende Struktur
  • Stress/Unfälle

 

Er muss sich auf die jeweilige Situation einstellen um seine Existenz zu sichern. 

Dies nennt man eine Kompensation. 

Es gibt Menschen bei denen man auf den ersten Blick meint sie müssen viele Probleme haben, haben sie gefragt aber nicht.

Sie haben sich durch verschiedene Umstellungen an die Kompensation angepasst, befinden sich in einer Adaptation. 

Auch viele junge Menschen befinden sich bereits in diesem Zustand.

Erfolgsdruck beruflich und privat, auch der Selbstzwang gut aussehen zu müssen stehen ganz oben.

 

 

Der Körper ist nun nicht mehr in seiner Homöostase. 

 

 

Dieser Zustand löst im Körper einen Schutzmechanismus aus.

Körpereigenes Cortisol wird über die Nebennieren ausgeschüttet und hilft uns über diese Zeit hinweg. 

Wenn der Zustand lang andauert, ermüdet es uns.

Da es auch unser Immunsystem schwächt werden wir anfälliger für banale Erkrankungen.

Man denke an den Manager der zu Urlaubsbeginn erstmal eine dicke Erkältung bekommt. 

Macht man nun immer so weiter, wartet am Ende der "Burnout". Nix geht mehr. Der Körper zieht die Rettungsleine, der Körper dekompensiert.

 

Warum gibt es in unserer heutigen Zeit soviel chronischen Krankheiten?

Ein Mehrverbrauch oder Nährstoffmangelproblem? 

 

"Dicke Menschen sind hungernde im Speckmantel" ?

 

Heutzutage bestimmt in vielen Haushalten die Werbung was den Menschen schmeckt. Viele haben es verlernt, selbst auszuprobieren. Zum anderen muss bei vielen der Preis im Supermarkt den Geschmack bestimmen. Alles auf Kosten des Nährstoffinhaltes der Produkte?

Ein Mangel führt zu einer ständigen Entgleisung der Homöostase.

Auch ein dauerhaft erhöhter Energiezustand, wie bei Stress, führt zu einem hohen Verbrauch von Nährstoffen, da der Körper sich immer in voller Fahrt befindet.

Der Stoffwechsel, die Entgiftung gelangen an ihre Grenzen und können nur noch vereinzelt regulierend arbeiten.

Bestimmt dieser Zustand unser Leben auf längere Weise, ist die chron. Krankheit nicht mehr weit.

 

Dies ist natürlich eine starke Vereinfachung. Die Realität ist viel komplexer und individueller. Jeder Mensch hat seine Geschichte und dieses sollte man auch individuell behandeln.

Stress

ist eine erhöhte Beanspruchung, Belastung auf physischer und psychischer Ebene. 

Geprägt wurde er durch den Biochemiker H.Selye (1907-1982).

Unser Körper ist ein sehr sensibles Regulationssystem welcher ständig damit beschäftigt ist, alles im Gleichgewicht zu halten. 

Die Zentrale ist das Gehirn. Hier wird Tag & Nacht verglichen und angepasst. Spezialisierte Zentren sorgen für eine zyklische Routineführung des Tagesprogrammes, welches für uns als Selbstverständlich hingenommen wird.

 

Beispielsweise: 

• abends müde werden - schlafen gehen

• hungrig sein - essen

• Körperkerntemperatur steigt - schwitzen

 

Diese Systeme haben auch einen Einfluss auf Spannung der Skelettmuskulatur, auf das hormonelle System und auf das Immunsysten.

Einen kurzfristigen Eu- oder Distresszustand können wir gut vertragen oder bringen uns sogar etwas positives in unser Leben.

 

Eine langfristige Adaptation hingegen bedeutet für unseren Körper einen starken Eingriff in das autonome Regulationssystem. 

Der Körper versucht alles zu ermöglich was unser Kopf möchte, treibt sogar Raubbau an sich selbst.

 

Es treten Symptome auf wie:

Nervosität, Reizbarkeit, Tinnitus, Schlafstörungen, erhöhter Blutdruck und ungeregelte Schweißsekretion aber auch Depressionen, Ängste, Gewichtsschwankungen, schwache Reflexe und anderes. 

 

Später folgen Symptome wie: 

Müdigkeit, verlängerte Erholungsphasen von Infektionen, Wundheilungsstörungen aber  auch brüchige Fingernägel.

 

Ganze Regulationssysteme werden enorm strapaziert. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Pankreas. 

Bei hoher Belastung wird die Insulinproduktion gesteigert, da der Körper viel Energie braucht. Auf Dauer kann es aber zu einer Erschöpfung kommen und daraus zu einer Entwicklung eines Diabetes Typ II.

Um ein gutes und glückliches Leben führen zu können, ist es wichtig auf sich aufzupassen und auch aufmerksam mit seiner Umwelt und seinen Mitmenschen umzugehen. 

Wer sich in einer Stressspirale befindet, sieht es meistens erst sehr spät oder kann die Symptomatik nicht deuten. 

 

Das wichtigste im Leben ist das Leben selbst.

Jeder hat eine Lebenszeit mit seinem Körper.

Wir sollte aus jeder Situation das Beste für uns machen können.

 

 

" Wenn wir uns von der Vorstellung lösen, es müsste immer so weitergehen wie bisher, dann laden uns plötzlich neue Möglichkeiten zu neuem Leben ein. "                   von Unbekannt

 

 

 

Kiefergelenk - CMD

       

                          CMD

 

Der Begriff stammt aus dem lateinischen:

Cranio Mandibuläre Dysfunktion

und bedeutet ein Funktionstörung zwischen dem  Unterkiefers (Mandibula) und dem Schädel (Cranium).

                           

Die genauere Bezeichnung wäre TMD.

Das T steht hier für das Temporale (orange), das paarig angelegte Schädelsegment, welches im direkten Kontakt zur Mandibula steht.

 

 

 

Die Ursachen für Kieferproblematiken können sehr vielfältig sein. Zum einen können Verspannungen der Kiefermuskulatur, Unfälle, veränderte Zahnstellungen auch eine ungleiche Schädelspannung, zum Beispiel durch Fehlhaltungen der gesamten Körperstatik, am Ende einen Einfluss auf das Kiefergelenk nehmen.

Nicht vergessen sollte man auch die psychischen Prozesse wenn wir uns nachts durch die nicht gelösten Probleme arbeiten.

Sehr oft gibt es nicht, die Ursache. Es ist die Summe aus vielen kleineren Ereignissen, welche am Ende das Körpersystem nicht mehr kompensieren kann und dann beginnen Prozesse, wie Schmerz, Okklusionsstörung,  Schwindel, Tinnitus. Diese Ereignisse beeinflussen stark unsere Sinne und damit unsere Lebensqualität. 

 

 

Hypocampus - Alzheimer

von Dr. Michael Nehls

 

Erlebnisse werden in verschiedenen Phasen verarbeitet. Als erstes unterscheiden wir: 

Besteht eine Gefahr oder können wir uns entspannen. Dies sind angeborene aber auch antrainierte "Reflexe". 

Neue Lernprozesse brauchen Zeit. 

Es ist schwierig, verbraucht viel Energie und wir brauchen Speicherkapazität. 

Bei dem späteren Abruf des Erlernten verbraucht der Körper kaum noch mentale Energie.

Das Hirn versucht immer wenig Energie zu verbrauchen. Bekommt man deswegen in bestimmten Situationen immer ein "Bauchgefühl"? Normalerweise sollte jeder auf sein Bauchgefühl achten und dann den energieaufwendigen Denkprozess starten.

Auch Dinge zu denen wir uns zwingen müssen wie viel Sport treiben oder Diät halten aber auch soziales Miteinander verbrauchen viel mentale Energie.

 

Das mentale Akku ist der Hypocampus. Er befinden sind beidseits in der Schläfenregion. 

Seine Aufgabe ist es, sich alles zu merken was wir erleben, denken in Raum und Zeit und das ein Leben lang. Diese Speicherung übernehmen Indexneuronen, welche bis zum Lebensende (als einzigstes im Hirn) produziert werden.

Wenn Sie verbraucht sind haben wir keine Aufnahmefähigkeit mehr für den Tag. 


Im Schlaf werden die Erinnerungen hochgeladen über diese Indexneuronen (als Wegweiser) und auf dem Cortex abgespeichert. Seine Kapazitäten sind riesig. Falls aus irgendeinem Grund keine I.N. mehr gebildet werden, dann wachen wir am nächsten Morgen so auf wie wir ins Bett gegangen sind. Unsere mentale Kapazität ist auf einem sehr niedrigen Level.

 

Zusätzliche Funktion der Indexneuroen:

  • dosiert die Stressreaktion Angst und depressives Verhalten
  • gleichen Gefahren ab
  • Stresshormon Cortisol wird bei "nicht Gefahr" herunterreguliert

Mangelerscheinungen: Verminderung des mentalen Immunsystems

  • Resilenz
  • Neugierde
  • Selbstwert
  • Kreativität
  • Flexibilität
  • Empathiefähigkeit

Der Hypocampus beginnt naturgemäß ca. 1-1,5%/Jahr ab dem 25. Lebensjahr zu schrumpfen.


Menschliche Neugierde, im Alter eine Aufgabe haben (Eustress) lassen den Hypocampus langsamer schrumpfen.


Bei Mangelerscheinungen, Eintönigkeit, Lustlosigkeit aber auch Disstress, unverarbeitete Traumata schrumpft der Hypocampus schneller und die Neigung zum Alzheimer wird größer.

Depressionsmedikamente regen die Produktion der Indexneurone im Hypocampus an, reicht aber nicht allein. 

Das wichtige Vit.D reguliert unteranderem die Hormone im Immunsystem und neuronal. Ein guter Wert liegt bei ~ 125 mmol/L. Wenn man den Prohormonspiegel von Vit. D anhebt sinkt die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken um 70%.

Omega 3 (EPA,DHA) können wir nicht selbst bilden. Die Synapsen des Hypocampus bestehen zu 50% aus DHA. Bei einem Mangel fehlt der Baustein und die Übertragung funktioniert nicht gut.

Bei schwangeren Frauen versucht die Plazenta 11% DHA zu erreichen. Das werdende Kind holt sich alles was es braucht. O3 als Zugabe in der Schwangerschaft vermindert die Gefahr einer Schwangerschaftsdepression massiv.

Veganer haben oft einen Mangel, wenn Sie die Algenzufuhr nicht kennen oder meiden. 

2g/Tag, in der Schwangerschaft 4g/Tag gelten als Optimum. 

 

Auch moderate Bewegung (1Std./Tag) lässt das Schrumpfen des Hypocampus verlangsamen, auch im Alter, da durch Bewegung die Stress Resilienz steigt.

Guter, gesunder Schlaf fördert die Melatoninausschüttung, welche die Neurogenese/ Vermehrung der Neuronen aktiviert. Im Tiefschlaf steigt das Wachstumshormon und schließlich sinkt der Cortisolspiegel was zu einer Stressverminderung führt.

Angst und andauernde Gefahrensituation hingegen lassen nicht zu das neue I.N. gebildet werden und noch vorhandene werden überschrieben. Man kann das Vertrauen in die Welt verlieren, lebt weiter im Angstzustand. All dies befeuert den Prozess. Es steigt der Cortisolspiegel. Chronisch erhöhte Cortisolspiegel  wirken neurotoxisch und haben wiederum Einfluss auf das schnellere Schrumpfen des Hypocampus.

 

ß-Amyloid ist ein Stoffwechselprodukt was dafür sorgt das Erlebtes an den Synapsen bleibt & diese nicht mit neuen überschrieben werden. Es hat leider die Eigenschaft zu verkleben und muss in der Tiefschlafphase wieder abgebaut werden, sonst toxisch zerstörend fürs Hirn und Hypocampus. 

 

Lithium unterbricht den neurotoxischen Prozess. Erneuert die Zelle ohne die Hülle zu zerstören -> Autophagie.

Zudem verlängert des die Enden der Chromosomen, was zu einer Erhöhung der Lebenserwartung führen kann.

Vorkommen: 

  • Grundwasser, Vulkangegend
  • Meeresfisch - leider stark belastet
  • "Fachinger Mineralwasser", 1-1,5l /Tag
  • Rezept Arzt - Apotheke

1-5 mmg reichen um Alzheimer aufzuhalten. Auch gut bei "Silent Inflammation".

 

Bei einem angeregten Interesse für dieses Thema hat Hr. Dr. Michael Nehls mehrere Bücher geschrieben und im Internet viele Beiträge veröffentlicht mit Verweisen auf Studienlagen.