Faszien

Der eigene Körper ist es wert gut gepflegt zu werden. Er arbeitet rund um die Uhr damit wir unbeschwert das Leben genießen können.

  

Faszien sind überall im Körper. Sie umhüllen neben den Muskeln, die Knochen, Organe, Gefäße, Nerven, Lymphe. Sie haben kein Anfang und kein Ende. Sie gehen nahtlos über und verbinden über Faszienketten oben, unten, hinten, vorn, die rechte und die linke Körperseite.

Sie sind ein empfindliches System. In ihnen enden alle peripheren Nerven, was sich in den meisten unserer Muskelschmerzen zeigt.

Faszien sind straffe, zähe Bindegewebshäute, welche stark belastbar sind und dabei eine größtmögliche Elastizität aufweisen. Sie brauchen eine regelmäßige, wiederkehrende adäquate Belastung.

 

Achtung !

Dehnungen über den Schmerz hinaus sind für den Körper ein Alarmsignal. Über einen längeren Zeitraum wird er zum Schutz mit einer Vermehrung der Faszien an der gedehnten Stelle reagieren. Dies wiederum hat dann einen Verminderung der Beweglichkeit zur Folge.

Auch im Yoga wird nicht gedehnt, sondern es soll sich geöffnet werden. Das ist ein großer Unterschied.

Eine Dehnung am Bewegungsende mit zusätzlichem mentalen Loslassen entspannt die Struktur und gibt im Körper mehr Beweglichkeit frei.

 

Eine Störung  führt zur Kompensation, einem neuem Gleichgewicht im gesamten Körper.

Nach dem Osteopath Serge Paoletti wird jedes Trauma in den Faszien gespeichert und führt zu einer Veränderung der Motilität.

Der Körper verbraucht nun mehr Energie. Damit kann die Fähigkeit schnell auf Reize reagieren zu können sinken. Jede Überlastung in der Summe hat Auswirkungen, zum Beispiel in Form einer Blockade, Schmerzen oder in einer Fehlfunktion eines Organes. 

 

Leicht beginnende Schmerzen sind bereits ein Alarmsignal. Die Kette geht weiter, chronische Schmerzzustände mit Gewebeauffälligkeiten - Triggerpunkte - oft die Folge.

Es an der Zeit kurz oder längerfristig etwas zu ändern, da er sonst die Unbeschwertheit nicht mehr aufrechterhalten werden kann.