Qi - Lebenskraft

Das Ideogramm ist zweigeteilt und repräsentiert, "aufsteigenden Dampf" der aus einem Topf mit kochendem Reis emporsteigt.

Qi kann man so als die feinste Form der Materie übersetzen. 

Es ist immer und überall vorhanden. Es versorgt alles im Universum mit Energie und so auch unsere Körper.

Qi ist unsichtbar, lässt sich aber spüren oder beobachten. Es manifestiert sich im Denken, Fühlen, in der Verdauung, in Bewegung und Fortpflanzung.

Wenn das Herz aufhört zu schlagen und der Körper kalt wird, ist das Qi nicht mehr präsent.

Ein gesundes Qi bekommt man durch eine gute Atmung, gutes Essen (die Essenz für die materielle Form des Körpers) und regenerativen Schlaf, am Besten nach den Zeiten der Organuhr.

Fastfood oder für den Körper fremde, künstlich hergestellte Substanzen kann er erstaunlicherweise lange Zeit scheinbar problemlos verarbeiten. 

Er kompensiert, denn Sachen die er nicht kennt, kann er nicht verarbeiten und dadurch auch keine Energie erzeugen.

Wir bekommen Mangelerscheinungen in einer Überflussgesellschaft. Abspeichern tut er alles im Bindegewebe - den Faszien.

 

Kinder wissen instinktiv noch was gut für sie ist, leider hören nur die wenigsten Erwachsenen auf sie.

Solange das Qi durch unseren gesamten Körper fließen kann, fühlen wir uns gesund und leistungsfähig. Ist der Fluss dagegen gestört, bemerken wir erste Beschwerden und Einschränkungen bis hin zu Blockaden in Körper, Geist und Seele. Diese Zustände werden "Leere", "Fülle" oder "Stagnation" genannt.

In der Osteopathie könnte man das QI in die Funktion/Energie einordnen. Lesen sie bei Interesse den Blog "Krankheit"